Viren – Bundesbehörde rät zum Selbsttest

Eine recht unglaubwürdige Geschichte:

Im November 2011 haben Fahnder des FBI in New York mehr als hundert Server sichergestellt, mit denen Hacker Millionen Rechner manipuliert und den Datenverkehr  dieser Rechner mithilfe einer geänderten DNS Konfiguration umgeleitet haben. Nach der Sicherstellung standen die Ermittler vor einem Problem: Hätten sie die Server vom Netz genommen wären Millionen Computer weltweit schlagartig offline gewesen. Also betreibt das FBI diese Server bis heute weiter…

Diese Server sollen im März 2012 nun vom FBI abgeschaltet werden. Das Problem ist, dass noch immer ca. 33.000 Rechner aus Deutschland auf die manitpulierten Server zugreifen. Damit diese Rechner im März nun nicht plötzlich vom Netz gehen rät das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik, einen Selbsttest durchzuführen und zu prüfen, ob der eigene Rechner betroffen ist. Die Prüfung kann man unter www.dns-ok.de durchführen. Die Seite prüft nur, ob der eigene Rechner über die entsprechenden DNS Server umgeleitet wird.

 

 

Ausgenutzt haben die Hacker diese Umleitung zum Beispiel so:
Der Nutzer wollte die offizielle iTunes-Seite aufrufen um sich eine App zu kaufen. Durch die geänderte DNS Konfiguration wurde der Nutzer allerdings auf eine Seite umgeleitet, die der iTunes Seite von Apple entspricht, aber von den Hackern entwickelt wurde. Die Käufe der Apps wurden vorgegaukelt.

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