Project Blackout im Test

Project Blackout ist ein kostenloser Ego-Shooter von Gamerage. Das Spiel finanziert sich über Premium-Inhalte. So könnt ihr zum Beispiel für „reales“ Geld virtuelle Waffen oder Ausrüstungsgegenstände kaufen, die euch meist spielerische Vorteile bieten.

Story

Project Blackout spielt in der Welt von Korogese. Dort haben Wirtschaftsunternehmen die Macht im Staat an sich gerissen und versucht nun, durch die Polizei wieder Ruhe und Frieden im Land einkehren zu lassen. Einigen Rebellen gefällt es aber gar nicht, von Unternehmen regiert zu werden. Also heißt es: Viva la Revolution! Willkommen im Krieg.

Umfang

Im Game warten rund 80 Waffen auf euch, vertreten sind aber nur die klassischen Waffengruppen wie Sturmgewehre, Schrotflinte oder Maschinenpistolen. Dafür gibt es viele unterschiedliche Versionen der gleichen Waffe – mal mit Zielvisier, mal mit Schalldämpfer. Die sind zum Teil auch kostenlos erhältlich.

Auf diesem Bild seht ihr einen Helikopter in Project Blackout fliegen

Auch die rund 20 Karten versprechen Abwechslung, zumal ihr in fast zehn Spielmodi eurer Ballerwut freien Lauf lassen könnt. Am interessantesten sind die Modi „Dino“ und „Helispot“. In Helispot versucht ihr, den gegnerischen Helikopter abzuschießen. Das geht mit eurer normalen Bewaffnung, es liegen aber auch RPGs in der Umgebung herum. So entwickeln sich dynamische Kämpfe in der Luft und am Boden. Im Helikopter finden einige Schützen Platz, die dann in der Regel auf den feindlichen Hubschrauber mit normalen Waffen feuern. Die Truppen am Boden kämpfen sich derweil zu den RPGs vor, um größtmöglichen Schaden zu verursachen. Das ganze macht richtig Laune und ist mal ein ganz anderes Erlebnis.

Ein T-Rex und ein Raptor stehen sich gegenüber

Im Dino Mode spielt ihr als Saurier

Das ist euch noch nicht alternativ genug? Dann versucht’s mal mit dem Modus „Dino“. Richtig, Dino steht für Dinosaur. Ihr spielt entweder als Mensch, der versucht den Urzeitechsen zu entkommen, oder als Dinosaurier – und müsst die Menschen töten. Und ganz ehrlich: Wie oft habt ihr schon als T-Rex wehrlose Soldaten erledigt? Das macht jedenfalls richtig Spaß, ist äußerst kreativ und bringt ordentlich Abwechslung ins Spiel. Einfach toll!

Grafik, Sound und Verbindsqualität

Grafisch ist das Spiel akzeptabel. Die Lichteffekte sind ganz schön anzusehen, die Texturen könnten besser sein. Auch der Sound ist nur Mittelmaß. Während die Waffen ganz okay klingen, kann man die Schrittgeräusche schwer ertragen. Dafür sind Umgebungsgeräusche schön anzuhören.

Was die Server-Stabilität angeht ist das Spiel ebenfalls eher Mittelmaß. Es kommt immer wieder zu Lags und Räume in der Server-Lobby werden nicht korrekt angezeigt. Verbindungsabrüche hatte ich bisher aber noch nicht.

Missionssystem und Events im Spiel

Ein eigenes Missionssystem lockert das Spiel auch etwas auf. Ihr kauft euch „Card Sets“ mit einer festgelegten Anzahl an Zielen. Für jedes Ziel erhaltet ihr einen Erfahrungsbonus. Und wenn ihr das komplette Set abschließt, erhaltet ihr einen besonderen Preis. Das geht von Geldpreisen bis hin zu Waffen. Die Aufgaben könnten aber etwas anspruchsvoller sein.

An Events mangelt es dem Spiel aber nicht. Zur Testzeit liefen rund zehn kleine und große Events parallel ab – von zeitlich begrenzten Missions-Paketen bis hin zu großen Community-Challenges ist alles vertreten. Auch das macht richtig Laune, bringt die Community zusammen und hält Spieler bei der Stange. „Die eine Mission schaffe ich heute auch noch!“, denke ich ziemlich oft beim spielen.

Premium-Inhalte

Eine große Gewichtung haben Premium-Items nicht. Viele Waffen (auch mit besonderen Eigenschaften) kann man ohne echtes Geld kaufen. Wenn man aber etwas zahlen möchte, sind die Preise doch ganz schön happig. Für manche Waffen bezahlt man circa 15 Euro – und bekommt sie dann nur für 90 Tage. Ob sich das wirklich lohnt, muss natürlich jeder selber wissen. Aber die Konkurrenz hat da deutliche bessere Preise zu bieten. Sogar im eigenen Haus bekommt man in CrossFire Europe Waffen erheblich günstiger.

Fazit

Project Blackout ist definitiv ein guter Shooter. Aus technischer Sicht ist das Game zwar noch verbesserungswürdig, dafür machen die vielen Spielmodi richtig Laune. Hinzu kommt eine tolle Auswahl an Waffen, ein gutes Missionssystem und dutzende Events. Leider sind die Premium-Inhalte arg teuer. Der Trip nach Korogese lohnt sich aber auf jeden Fall. Wertung: 83%

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