
In 2005 wurde am Institute Ivrea ein Open Source Projekt gestartet, welches den Elektronikstudenten den Umgang und das Erlernen von Schaltungen vereinfachen sollte. Mittlerweile ist aus dem kleinen Projekt bereits ein kleines Unternehmen entstanden, das die Arduino Boards in die ganze Welt verschickt.
Der Bestseller, das Arduino Uno, ist nur eines von insgesamt 8 verschiedenen Ausführungen des Boards. Es wird in einer eigenen Sprache programmiert, die auf Wiring aufbaut. Über USB kann dann das Programm auf das Arduino übertragen werden oder Steuerimpulse vom PC an das Board gesendet werden.
Abnehmer dieser Platinen sind Künstler, Designer, Hobbyisten und jeder Andere, der interessiert ist im kreativen, interaktiven Umgang mit Objekten und elektronischen Systemen. Durch seine einfache Hard- und Software können Installationen mit LEDs und Lampen, die z.B. auf eine gewisse Art reagieren, auch von Leuten umgesetzt werden, die kein Elektronikstudium abgeschlossen haben. Genauso kann es aber auch zum Umsetzen von größeren Projekten wie dem Street View-Hometrainer verwendet werden.
Die Uno Ausführung mit ATmega328 Prozessor kostet 22,50€, alle Anderen sind etwas teurer. Da man durch die Steckplatinen jedoch nicht zwingend Löten muss, lässt sich das Arduino Uno mehrfach verwenden.
Wer jetzt neugierig geworden ist und seine Ideen selber umsetzen will, dem kann hier weitergeholfen werden.
Wem die Geschichte der Arduino Revolution und deren Entwicklern interessiert sollte sich “Arduino The Documentary” ansehen.
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